Über mich

Ich bin Gesa und ich schreibe gern.

Wohnhaft bin ich in Hamburg-Kirchwerder, das ist ganz unten rechts, aber nördlich der Elbe. 17 Jahre lang bin ich innerhalb von Europa spätestens alle vier Jahre umgezogen.

Studiert habe ich Skandinavistik, Germanistik und Anglistik, jeweils mit Schwerpunkt Mediävistik. Daher rührt ein gewisser Hang zu alten Handschriften. Überhaupt mag ich alten Kram sehr. Deshalb wohne ich auch alt.

Reetdachhaus

4 Gedanken zu „Über mich“

  1. Hallo Gesa
    Inga Meincke hat mir von dir erzählt und mir deine Webseiten weitergeleitet nachdem ich ihr bei jedem Familientreffen (sie ist die Lebenspartnerin von meinem Bruder) von unserem 18-jährigen afghanischen Untermieter, der nun schon ein Jahr bei uns lebt, erzählt habe. Wir sind ein bisschen zu ihm gekommen, wie die Jungfrau zum Kind, nachdem ich das Zimmer meines Sohnes, der jetzt in Düsseldorf lebt, vermieten wollte. Daraufhin hat mich die Asylbehörde unserer Wohngemeinde angerufen und plötzlich waren wir mittendrin im Geschehen und die Geschichten, die ich auf deinem Blog lese, höre ich auch immer wieder von Assadollah. Sein Vater wurde von der Taliban ermordet als er 14 war und seine Mutter schickte ihn daraufhin auf die Flucht, da sie um sein Leben fürchtete. Nach einer dreijährigen Odysee über den Iran, Irak, Türkei, Griechenland und Italien ist er dann in der Schweiz gelandet. Er macht jetzt eine spezielle Schulausbildung, um im Sommer eine Lehre als Fliesenleger zu beginnen. Nachdem letzten Sommer alles sich endlich zum Guten wendete, starb seine Mutter plötzlich an einem Gehirntumor (er hatte sie nie mehr gesehen) und hinterlässt 2 minderjährige Kinder in Pakistan. Jetzt versuchen wir die Kinder in die Schweiz zu holen und verzweifeln, weil es so schwer ist eine Pflegefamilie zu finden bzw. sich niemand verantwortlich fühlt diese zu finanzieren. Ich nehme an du hast schon zig solche Geschichten gehört. Jedenfalls bin ich irgendwie von der Idee ergriffen, als Botschafterin hier in der Schweiz zu agieren, damit sich Familien für die Flüchtlinge öffnen und ihnen Lebensraum zur Verfügung stellen. Nur so kann eine Integration gelingen meine ich. Ich bin hier ja noch recht alleine auf weiter Flur, würde mich also über einen Austausch bei Gelegenheit mit dir freuen. Vielleicht hast du ja Kontakte in die Schweiz, an die ich anknüpfen könnte. Auf alle Fälle würde es mich freuen, von dir zu hören.
    Beste Grüsse vom Zürichsee
    Christine

  2. Ich habe eine Frage zum Sprachkalender Schwedisch 2016,
    Kalenderblatt 18 Maj.
    Warum heißt es nicht bei 2.: Han kom tidigt.
    Also nicht die Adverb-Form von ,tidig’?
    Danke für Ihre Antwort.
    Hälsningar från Österrike! Franz

  3. Sehr geehrte Frau Füßle,
    ich habe vorgestern zufällig Ihren Kalender “Schweden 2017″ in einem Buchladen gesehen und ihn spontan gekauft. Da ich nicht bis 2017 warten wollte, habe ich schon einige Blätter mit großer Freude gelesen. Ich finde ihn sehr gut gemacht. Das passt zudem sehr gut für mich, auch das Jahresthema “Musik”. Vielen Dank und viel Freude an Ihrer weiteren Arbeit!
    Mit freundlichem Gruß
    Martin Affolderbach, Nürnberg, 19. Okt. 2016

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