Noch 1 Tage. :) Angefangen haben wir bei 47.

Heute ist es schon morgen

… dass Mustafa kommt.  So langsam bin ich auch aufgeregt. Leider gibt es kaum Möglichkeiten, die Aufregung zu filtern. Wir müssen die Matratze ins Sohnzimmer legen. Eine Zahnbürste können wir schon ins Badezimmer legen. Tja, und dann? Klamotten – mal sehen. Essen – mal sehen.

Da wir morgen erst spät nach Hause kommen und hoffentlich alsbald müde ins Bett fallen werden (- mal sehen), ist auch überschwängliche Party-Deko fehl am Platz.

Noch 1 Tage. :) Angefangen haben wir bei 47.

Noch 1 Tage. :) Angefangen haben wir bei 47.

Es bleibt uns nur das Warten. Was mich fertig macht, ist die Vorstellung, wie es Mustafa gerade geht. Wie aufgeregt muss er sein! Wie wird es ihm morgen früh gehen, wenn er seine Familie zurücklassen muss und ihm das ganze Ausmaß der Reise so richtig bewusst wird?

Gestern fragte unsere Tochter, ob wir Mustafa so lieben werden wie unsere eigenen Kinder. Mein Mann und ich antworteten beide wie aus der Pistole geschossen. Er: “Nein.” Ich: “Ja.” Wir waren jeweils ein bisschen verstört über die Antwort des anderen. Die Wahrheit liegt aber wohl in der Mitte. Ich habe schon vom Foto Muttergefühle bekommen, aber natürlich bin ich mir darüber im Klaren, dass es nicht mein eigenes Kind ist, das da kommt – und dass ich es wieder loslassen werde. Ich muss die Mutterliebe also irgendwie filtern. Mein Mann wird Mustafa erst bei seiner Ankunft so richtig ins Herz schließen können. Dass er es tun wird, bezweifle ich nicht, sonst würden wir die ganze Aktion ja gar nicht mitmachen.

So ein Gastkind ist doch ein bisschen wie eine Geburt.

Danke für die bisherigen Flattr-Spenden. Während er bei uns ist, wird er wahrscheinlich nicht viel Geld benötigen. Ich sage Euch aber beizeiten, wofür wir das Geld genau einsetzen werden.

Mehr zu Mustafa (was wenig genug ist) erfahrt Ihr hier

2 thoughts on “Heute ist es schon morgen”

  1. Stimmt Gesa. Ich kann das sehr gut nachvollziehen. Verstärkt wird das sicher, weil das Kind noch recht jung und dazu auch noch krank, also besonders schutzbedürftig ist. Ich wünsche euch eine gute Ankunft morgen und alles Gute für das erste Kennenlernen.

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