Harrr: Piratensonntag

Richtig schlechtes Wetter haben wir, es ist nass, kalt und windig und noch dazu ist Wochenende – da machen wir uns doch gleich mal auf ins Internationale Maritime Museum im Hafen, denn da ist es noch ein bisschen kälter und windiger. Also, davor und drumrum. Drinnen ist es warm. Und Piratensonntag.

Offenbar haben zahlreiche andere Familien ähnlich wie wir kalkuliert und so ist es rekordvoll. Zunächst statten sich die Kinder in der Bastelecke mit Piratenhüten aus, die als grobe Bausätze vorbereitet sind.

Kind bastelt Piratenhut

Vorbereitung auf die Kaperfahrt

Anschließend hören wir der Piratenführung zu, die Kinder können gut sehen, sie dürfen vorn stehen, das ist kein Problem. Aber die anderen Dinge, die es noch so gibt (und die sind zahlreich!) lenken sie ab und fort und so bewegen wir uns zwischendurch zu Uniformen, Säbeln, Flugzeugträgern und anderen Schiffen, bis der Fechtkurs beginnt und einige von uns sich in der hohen Kunst des Degenschwingens weiterbilden.

Kind beim Fechten

Keine Chance!

Das Gute ist: Dieses Museum ist so unglaublich groß, dass jede Menschenmenge von ihm einfach verschluckt wird. Keine Gefahr, dass man irgendwo nichts sehen kann. Das ist super. Und was es alles zu sehen gibt!

Nachträglich (drei Tage später) betrachtet war das Beste:

Sohn (6): die Containerschiffe. Unbedingt zurückkehren und mehr davon angucken.

Junge vor Modellschiff

Soooo ein schönes Schiff

Tochter (7): die fahrenden Schiffe im Restaurant “Catch of the Day” und die Fish ‘n’ Chips sowie die Fechtshow

Kinder vor Vitrine

Da fahren Schiffe! Ganz langsam! Kann man stundenlang zugucken.

Andi (schon groß): der Backfisch und die Flugzeugträger. Unbedingt zurückkehren und die Reliefweltkarte angucken.

Gesa (auch schon groß): die Säbel (kein Wunder, waren der Sohn und ich doch vor zwei Wochen im Klingenmuseum und haben uns Schwerter angeguckt, wir sind jetzt Experten, was Hieb- und Stichwaffen angeht). Unbedingt zurückkehren und die Knochenschiffe angucken.

Wie bereits erwähnt, ist das Museum so groß, dass wir uns noch tagelang drin verlieren können. Und das werden wir auch.

Vielen Dank an Damián für die Einladung, ye be a jolly bucko.

Hier noch der Servicehinweis auf den Pirate Translator, falls ihr mal mit echten Piraten zu tun habt. Und musikmäßig? Alestorm als Soundtrack, ganz klar.