Urban Yoga – Verlosung für den guten Vorsatz

Ein frohes neues Jahr wünsche ich euch! Sicher habt ihr lauter gute Vorsätze. “Mehr Sport” zum Beispiel. Da kann ich euch behilflich sein, denn Amiena Zylla hat wieder einmal ein praxisnahes Yogabuch veröffentlicht, das ihr hier fünfmal gewinnen könnt. Hinterlasst mir einfach bis zum 23.01.2017 um 17 Uhr einen Kommentar hier. Ich lose dann aus.

fünf Yoga-Bücher

Ich habe Amiena ein paar Fragen zu ihrem Buch gestellt.

Das Wichtigste zuerst: Wie kann Yoga urban sein? Was muss ich mir da vorstellen? Ist Stadtyoga anders als Yoga auf dem Land?

Ja, denn auf dem Land ist man tendenziell eher entspannt als in der Stadt. Die Stadtmenschen sind eher gestresster. Deswegen geht es bei Urban Yoga darum, genau dieses Thema, nämlich das Leben in der Stadt, in etwas Positives umzuwandeln, die Sinne mehr zu schärfen, die Architektur für sich optimal auf körperlicher und geistiger Ebene zu nutzen, aber auch zu gucken, wo versteckte Ruheoasen zu finden sind; die Anonymität ein wenig aufzulösen und mehr mit seinen Mitmenschen zu kommunizieren und, und, und …. Es gibt, wie du siehst, eine ganze Reihe von Dingen, wie man Yoga in der Stadt leben kann.

Laut Titel haben wir hier Übungen zum Auftanken und zum Runterkommen. Mit anderen Worten, die einen geben Energie, die anderen entspannen? Wie muss ich mir das vorstellen?

Ganz genau so ist es. Ich habe versucht, möglichst viele Situationen, auf die wir Stadtmenschen in unserem Leben treffen, mit Übungen und Flowsequenzen abzudecken. Viele Flows sollen auch mehr jüngere Menschen zu Yoga motivieren, deshalb ist die Sprache so gewählt, dass sie sich angesprochen fühlen – es gibt sogar einen Flow, der „Thank God it’s Friday“ heißt, der als Warm-up für eine Partynacht dient ;)

Das ist ja nicht dein erstes Yogabuch. Wodurch unterscheidet es sich von den anderen?

Wie schon erwähnt, ist die Sprache etwas anders, die Flowsequenzen und Übungen haben englische Titelnamen – man könnte sagen, es ist ein Buch für die jüngere Generation. Ich habe versucht, die Gedanken des Yogas u. a. in Form von Challenges umzuwandeln, sodass jüngere Leute sich angesprochen fühlen.

Das Buch kommt, wie erwähnt, mit viel Englisch und jungen Leuten in hippen Klamotten daher. Würdest du älteren Menschen eine andere Art von Yoga empfehlen?

Ja und nein! Die Grundidee war tatsächlich ein Yogabuch für die Youtube/Snapchat/Instagram-Generation zu schaffen und gleichzeitig aber auch den Stadtmenschen dort abzuholen, wo er gerade ist. Beim Schreiben entwickelte sich das Buch aber immer mehr und mehr dahin, eine moderne Sicht des Yogas für jung und alt zu bekommen und auf eine besondere tiefe Ebene die Liebe zu seiner Stadt zu finden. Deshalb glaube ich, dass, wenn ein älterer Mensch das Buch in die Hand nehmen würde und nicht nur die Bilder durchblättert, er Gefallen daran finden könnte. Abgesehen davon, warum soll ein älterer Mensch nicht auch Yoga auf einer Parkbank machen können?

Hand aufs Herz, machst du tatsächlich “mal eben auf der Parkbank” Yoga? Ist das nicht peinlich?

Hand aufs Herz, JA! Ich mache das wirklich, ich häng mich auch an ein Treppengeländer oder spiele mit Treppenstufen. Die Deutschen muss man aber tatsächlich noch ein bisschen mehr motivieren, draußen für sich einfach Yoga zu machen. In Amerika oder China z. B. ist das Gang und Gebe, da schaut keiner. Aber es findet mehr und mehr ein Umbruch statt, sodass man immer öfter Leute sieht, die ihre Übungen gerne auch draußen machen.

Amiena

Ist Yoga etwas, das man lieber im Stillen oder mit anderen gemeinsam machen sollte? Warum?

Alles ist möglich. Für mich gibt es da keine Regel.

Es geht in dem Buch darum, den Kontakt zu sich selbst wieder herzustellen. Wie gelingt dir das am besten im Alltag? Hast du eine Lieblingsübung zum Runterkommen?

Puuh! Da hab ich viele. Es kommt immer auf die Situation an. Aber wenn ich jetzt wählen müsste, würde ich sagen, dass ich am liebsten Drehhaltungen mache.

Wie oft machst du selbst Yoga?

Ganz unterschiedlich. Aber zurzeit versuche ich jeden Tag 15 bis 20 Minuten zu schaffen.

Nicht immer ganz einfach, wenn man ständig auf Achse ist, Aber auch Hotelzimmer lassen sich gut in ein kleines „urbanes“ Yogastudio umwandeln.

 Vielen Dank, Amiena!

 

 

 

 

 

Nächte der Toten: Interview mit Tim Vogler

“Nächte der Toten” ist der zweite Band der Reihe “Berlin Metropolis” von Tim Vogler.

Ich habe selten ein Buch gelesen, das auf so vielen verschiedenen Zeitebenen spielt. Da haben wir einerseits das Berlin des Jahres 2049, andererseits aber seine separaten Viertel, in denen die Menschen wie zur Kaiserzeit bzw. zur Zeit des geteilten Berlins leben. Damit ihr euch das vorstellen könnt, gibt es hier den Trailer zum ersten Band “Stunde der Rache” (zu dem Zeitpunkt noch mit dem Arbeitstitel “Hinterland”):

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Nostalgiebetten – Bett 8 und 9

Als ich aus Straßburg zurückkam, stand fest: Sprachen will ich studieren. Warum es ausgerechnet Tübingen wurde und warum ausgerechnet Russisch, Englisch und Deutsch – ich glaube, die Sprachen habe ich am Ende ausgelost. Tübingen wurde mir empfohlen. Ich war da recht leidenschaftslos, glaube ich, vielleicht hatte ich auch einfach keine Lust, mir Gedanken über Orte zu machen, die ich ohnehin nicht kannte. Es gibt eine gewisse In-Tübingen-studieren-Familientradition, die noch aus der Zeit von vor zwei Generationen stammt, Fußstapfen und so, lassen wir das.

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Nostalgiebetten – Bett 7

Sinnieren über die Betten meiner Vergangenheit: die Zeit nach dem Abi. Wenn ich nicht einschlafen kann, träume ich mich in frühere Schlafstätten zurück. 

Einmal nur, einmal kam ich in eine neue Behausung und fand sie schrecklich. Graue Einbaumöbel an blauem Linoleumboden, an der Wand eine Art handgemachte Hardcore-Raufaser-Beschichtung, weiß lackiert und mit so spitzen Spitzen, dass die Poster nach kurzer Zeit aussahen, als hätten sie Pickel. Weiterlesen

Interview mit Britta Freith: “Hinterm Stall die Blumen”

Britta Freith hat vor einer Weile ein Gartenbuch geschrieben, das ich nun endlich, endlich auch gelesen habe. Mal abgesehen davon, dass es sehr hübsch ist, macht die Lektüre auch Spaß. Und ganz nebenbei bildet man sich automatisch weiter. Wenn Ihr dieses Buch auch bewundern möchtet, kommentiert mir hier bis zum 22.12.2015 um 23:59 Uhr rein, warum. Britta stellt ein Exemplar zur Verlosung bereit. Rechtsweg oder Bargeld nicht und so.

Auflösung 23.12.2015: Michaela hat gewonnen. Herzlichen Glückwunsch! Weiterlesen

Zärtliche Ziehung der glücklichen Gewinnerin

Die aufregende Auslosung steht an! Das fulminante Finale! Das begeisternde Buch wird verlost.

Zettel mit Namen

Teilnehmerinnenloszettel

Lose in Mütze

Teilnehmerinnenloszettel in Losmütze

Kleine, klebrige Kinderfinger nähern sich der magischen Mütze.

Kinderhand, die in Mütze greift

Kinderfinger in Losmütze

Und gewonnen hat:

Kinderhände mit Los

Kinderfinger falten Loszettel auf

Martinazettel

Martina Bloch!

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“Hamburg abseits der Pfade” – Interview mit Cordula Natusch

Cordula Natusch: Hamburg abseits der Pfade. Braumüller Verlag, 978-3-99100-155-3

Meine Freundin Cordula hat ein Buch geschrieben. Einen Reiseführer. Über Hamburg. Gähn!, denkt der ein oder andere, Hamburg kennen wir inzwischen doch ganz gut, was soll es da noch geben, überhaupt, PFADE, und die soll man dann AUCH NOCH verlassen, das kann ja nur im Matschchaos enden.

Ja, denkste.

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