“Das Buch der Wunder”: Interview mit Stefan Beuse

Einen Roman „Das Buch der Wunder“ zu nennen, birgt einen gewissen Anspruch in sich. Ich zumindest erwarte dann etwas Ungewöhnliches, etwas, das mich zum Nachdenken bringt, aber bitte auf eine schöne Art, denn sonst müsste es „Das Buch der unschönen Erkenntnisse“ heißen und wer möchte das schon lesen. Mein Anspruch wurde erfüllt, ich war ordnungsgemäß an manchen Stellen verwundert, habe den Stil wahrlich bewundert und das Buch gleich ein zweites Mal gelesen. Da habe ich manche Emotionen anders empfunden – darüber habe ich mich dann aber schon nicht mehr gewundert.*

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“Niemand ist bei den Kälbern”: Interview mit Alina Herbing

Alina Herbing hat ein Buch über das Landleben geschrieben und ich habe sie dazu ausgefragt. Ich bin übrigens selbst auf dem Land aufgewachsen und nenne zwei Paar Gummistiefel mein Eigen (ein Paar zum Ausgehen) – falls ihr noch Bedarf an Buch oder Gummistiefeln habt (ich empfehle beides!), beantwortet bis zum 20.2.17 um 16:59 Uhr die unten stehende Frage. Doch nun ist erst einmal die Autorin mit dem Antworten dran.

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Urban Yoga – Verlosung für den guten Vorsatz

Die Verlosung hat ergeben: Ein Yogabuch bekommen Ulrike, Maja, Heike, Anne und Alex. Herzlichen Glückwunsch!

Ein frohes neues Jahr wünsche ich euch! Sicher habt ihr lauter gute Vorsätze. “Mehr Sport” zum Beispiel. Da kann ich euch behilflich sein, denn Amiena Zylla hat wieder einmal ein praxisnahes Yogabuch veröffentlicht, das ihr hier fünfmal gewinnen könnt. Hinterlasst mir einfach bis zum 23.01.2017 um 17 Uhr einen Kommentar hier. Ich lose dann aus.

fünf Yoga-Bücher

Ich habe Amiena ein paar Fragen zu ihrem Buch gestellt.

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“Nächte der Toten”: Interview mit Tim Vogler

“Nächte der Toten” ist der zweite Band der Reihe “Berlin Metropolis” von Tim Vogler.

Ich habe selten ein Buch gelesen, das auf so vielen verschiedenen Zeitebenen spielt. Da haben wir einerseits das Berlin des Jahres 2049, andererseits aber seine separaten Viertel, in denen die Menschen wie zur Kaiserzeit bzw. zur Zeit des geteilten Berlins leben. Damit ihr euch das vorstellen könnt, gibt es hier den Trailer zum ersten Band “Stunde der Rache” (zu dem Zeitpunkt noch mit dem Arbeitstitel “Hinterland”):

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Nostalgiebetten – Bett 8 und 9

Als ich aus Straßburg zurückkam, stand fest: Sprachen will ich studieren. Warum es ausgerechnet Tübingen wurde und warum ausgerechnet Russisch, Englisch und Deutsch – ich glaube, die Sprachen habe ich am Ende ausgelost. Tübingen wurde mir empfohlen. Ich war da recht leidenschaftslos, glaube ich, vielleicht hatte ich auch einfach keine Lust, mir Gedanken über Orte zu machen, die ich ohnehin nicht kannte. Es gibt eine gewisse In-Tübingen-studieren-Familientradition, die noch aus der Zeit von vor zwei Generationen stammt, Fußstapfen und so, lassen wir das.

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Nostalgiebetten – Bett 7

Sinnieren über die Betten meiner Vergangenheit: die Zeit nach dem Abi. Wenn ich nicht einschlafen kann, träume ich mich in frühere Schlafstätten zurück. 

Einmal nur, einmal kam ich in eine neue Behausung und fand sie schrecklich. Graue Einbaumöbel an blauem Linoleumboden, an der Wand eine Art handgemachte Hardcore-Raufaser-Beschichtung, weiß lackiert und mit so spitzen Spitzen, dass die Poster nach kurzer Zeit aussahen, als hätten sie Pickel. Weiterlesen

“Hinterm Stall die Blumen”: Interview mit Britta Freith

Britta Freith hat vor einer Weile ein Gartenbuch geschrieben, das ich nun endlich, endlich auch gelesen habe. Mal abgesehen davon, dass es sehr hübsch ist, macht die Lektüre auch Spaß. Und ganz nebenbei bildet man sich automatisch weiter. Wenn Ihr dieses Buch auch bewundern möchtet, kommentiert mir hier bis zum 22.12.2015 um 23:59 Uhr rein, warum. Britta stellt ein Exemplar zur Verlosung bereit. Rechtsweg oder Bargeld nicht und so.

Auflösung 23.12.2015: Michaela hat gewonnen. Herzlichen Glückwunsch! Weiterlesen